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Argentinien verbietet alle nationalen und internationalen Flüge bis zum 1. September

Argentinien verbietet alle nationalen und internationalen Flüge bis zum 1. September


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Argentinien hat angesichts des Ausbruchs des Coronavirus eine strengere Wendung genommen und am Montag erklärt, dass alle nationalen und internationalen kommerziellen Flüge von und nach dem Land bis zum 1. September verboten sind.

Die Behörden haben erklärt, dass Fluggesellschaften keine Tickets für Flüge verkaufen sollten, die in den kommenden Monaten höchstwahrscheinlich nicht starten werden.

Die Luftfahrtindustrie ist über die Entscheidung in den Armen, als Hunderttausende von Arbeitsplätzen stehen jetzt auf dem Spiel.

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Argentiniens Maßnahmen

Argentinien hat angesichts des Ausbruchs des Coronavirus harte Maßnahmen ergriffen. Bereits im März schloss das Land seine Grenzen für Nichtansässige und erließ strenge Quarantänemaßnahmen. Es ist geplant, die Sperrung ab dem 10. Mai zu erleichtern.

Derzeit hat die südamerikanische Nation unter 4.000 Fällen und 192 Todesfälle, gemäß den Nummern der Johns Hopkins University.

Am Montag erließ die National Civil Aviation Administration von Argentinien ein Dekret, das den Verkauf von kommerziellen Flugtickets nach, von und innerhalb Argentiniens bis zum 1. September verbietet, was als "angemessener Termin" angesehen wird. Die Regierung erklärte, dass das Dekret darauf abzielte, den Verkauf von Flügen zu stoppen, die nicht von den argentinischen Behörden genehmigt wurden.

Argentinien hat am Montag alle kommerziellen Flugticketverkäufe bis September verboten, eines der härtesten Coronavirus-Reiseverbote der Welt, was zu einem Aufschrei der Branche führte, dass die neue Maßnahme die Fluggesellschaften und Flughäfen zu stark belasten wird. https://t.co/rE89jRmQ9p

- New York Times World (@nytimesworld), 28. April 2020

Das Dekret stieß jedoch auf Widerstand. Die internationale Luftfahrtagentur IATA sandte einen Brief an die argentinische Regierung, in dem sie sagte, diese Entscheidungen verstießen gegen ihre bilateralen Abkommen und wurden aufgehoben 300.000 Arbeitsplätze im Land gefährdet.

ALTA, eine Gruppe, die sich für die Interessen südamerikanischer und karibischer Fluggesellschaften einsetzt, erwähnte, dass das Dekret nicht "innerhalb der Branche vereinbart" worden sei. Wie die Gruppe erklärte: "Die Entschließung ... wurde nicht mit der Branche geteilt oder vereinbart und widerspricht darüber hinaus den Bemühungen aller Akteure des Sektors."

Viele Länder in Südamerika haben internationale kommerzielle Flüge ausgesetzt, aber keine so lange wie Argentinien.


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