Innovation

Herstellung von Kunststoff aus Zuckerrohrschrott und CO2

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Verpackungen sind ein echtes Problem in der Gesellschaft, verursachen Umweltverschmutzung und verbrauchen viel Rohstoffe. Aber was wäre, wenn es möglich wäre, Kunststoffverpackungen aus Zuckerrohrschrott herzustellen und CO2 zu binden?

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Eine neue Studie der Durham University hat genau einen solchen Prozess konzipiert, berichtet ArsTechnica. Und noch besser, die Wirtschaft zeigt, dass diese Kunststoffherstellungsmethode sogar kostengünstig sein könnte.

Das Verfahren umfasst viele Schritte, die alle zuvor demonstriert wurden, und das Endergebnis ist ein Kunststoffpolymer namens Polyethylenfurandicarboxylat, auch bekannt als PEF. Dieser Kunststoff ist dem für Wasser- und Sodaflaschen verwendeten PET sehr ähnlich.

Da jeder Schritt im Prozess zuvor durchgeführt wurde, konzentriert sich die Studie auf eine Lebenszyklusanalyse des Herstellungsprozesses, um genau zu vergleichen, wie sich diese PEF-Methode gegenüber der Konkurrenz behauptet.

Ein Bereich, in dem das neue Verfahren wirklich glänzt, ist die Erzeugung von Treibhausgasemissionen. Im Vergleich zur Herstellung von PET stößt PEF etwa ein Drittel weniger Treibhausgase aus, und zwar mit dem Strom, der aus Erdgas benötigt wird. Und wenn Sie sich für Verfahren entscheiden, bei denen Lebensmittelzucker anstelle von Pflanzenresten verwendet werden, können Sie die Emissionen sogar weiter senken.

Es gibt jedoch eine Einschränkung: Die Herstellung dieses PEF-Verfahrens kostet mehr als die von PET. Die Studie schätzt die PEF-Produktion auf etwa $2,400 pro Tonne, während herkömmliches PET für eine bloße produziert wird$1,800 pro Tonne.

Es ist jedoch zu beachten, dass PEF etwas stabiler ist. "Daher könnten die PEF-Produktionskosten pro Flasche gleich oder niedriger sein als die von PET", schreiben die Forscher in ihrer Studie.

Es gibt also noch Hoffnung für diesen Prozess auf Zuckerrohrbasis, insbesondere da sich die Technologien weiterentwickeln und innovieren. Könnte es eines Tages alle unsere Kunststoffverpackungen ersetzen?


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