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Google startet Frühwarnsystem zur Erdbebenerkennung

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Das frühzeitige Erkennen von Erdbeben und das Alarmieren möglichst vieler Menschen kann eine Menge Leben retten, selbst wenn es nur Sekunden vorher ist. Die Implementierung war jedoch schwierig.

Als Google am Dienstag bekannt gab, dass sein Erdbebenerkennungs- und Frühwarnsystem für Android-Geräte live ist, wurden die Nachrichten mit offenen Armen aufgenommen.

Google verwendete Android für das System und bot Millionen von Menschen weltweit zukünftige Sicherheit.

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Es begann in Kalifornien

Das Erkennungssystem von Google startete zuerst in Kalifornien, einer erdbebengefährdeten Region, als sie mit dem United States Geological Survey und dem Office of Emergency Services des Gouverneurs von Kalifornien zusammenarbeiteten, um ihre von ShakeAlert betriebenen Warnungen an Android-Benutzer zu senden.

Das von führenden Seismologen entwickelte ShakeAlert-System umfasst über 700 Seismometer in ganz Kalifornien eingerichtet.

Da jedoch nicht jedes Land oder jeder Staat der Welt bis zu 700 Seismometer installieren kann, hat Google beschlossen, die enorme Reichweite und Plattform von Android zur Erkennung von Erdbeben zu nutzen.

Im Wesentlichen bedeutet dies, dass ein Android-Telefon als kleines Seismometer fungieren kann. Die von Ihrem Android gesammelten Daten würden zusammen mit den Informationen anderer Millionen Android-Benutzer zum weltweit größten Erdbebenerkennungsnetzwerk.

Ziemlich ordentlich!

Laut Google ist dies möglich, weil jedes Telefon mit kleinen Beschleunigungsmessern ausgestattet ist, die erkennen, wenn ein Erdbeben unterwegs ist. Wenn das Telefon glaubt, dass es sich um ein Erdbeben handelt, sendet es zusammen mit Ihrem Standort ein Signal an den Erdbebenerkennungsserver von Google. Google kombiniert diese Informationen mit anderen Android-Handys am oder in der Nähe desselben Standorts und sammelt dann die Daten, um herauszufinden, ob es sich wirklich um ein Erdbeben handelt.

Es klingt wie ein zuverlässiges System, kann jedoch Fragen zu Bedenken hinsichtlich personenbezogener Daten aufwerfen, da der Standort des Android-Telefons (und natürlich seines Benutzers) gemeinsam genutzt werden muss. Ist es ein so hoher Preis für die potenzielle Rettung von Millionen von Menschenleben, bevor ein Erdbeben eintritt? Es liegt an Ihnen zu entscheiden.


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